L’OL fordert von der LFP eine Erklärung zum Vertrag mit beIN Sports.

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Von Joan

Der Vertrag zwischen Olympique Lyonnais (OL) und der Ligue de Football Professionnel (LFP) bezüglich der Partnerschaft mit beIN Sports hat eine lebhafte Debatte ausgelöst. Die aktuelle Situation beleuchtet die Spannungen rund um die Übertragungsrechte und die finanziellen Herausforderungen für die Clubs der Ligue 1. Wir bieten Ihnen eine gründliche Analyse der Fakten an.

Kontext der Partnerschaft zwischen der LFP und beIN Sports

Die Bedingungen des zwischen der LFP und dem Sender beIN Sports abgeschlossenen Vertrags sehen einen jährlichen Betrag von 80 Millionen Euro für die audiovisuellen Rechte vor, sowie ein Sponsoring in Höhe von 20 Millionen Euro. Diese Partnerschaft ist jedoch problematisch geworden, da beIN Sports die erste Zahlung nicht geleistet hat. Diese Situation hat zu einer Reduzierung von 24 % der Beträge geführt, die an die Clubs der Ligue 1 verteilt werden, was für diese erhebliche Verluste bedeutet.

Die Reaktion von Olympique Lyonnais

Angesichts dieser schwierigen Situation hat der OL beschlossen, die Initiative zu ergreifen. Der Club hat ein Schreiben an Vincent Labrune, Präsident der LFP, gerichtet, in dem er sein Unmut über die Verwaltung des Vertrags mit beIN Sports äußert. Der OL weist auf die „Inkompetenz“ der LFP bei der Vermarktung der Marketingrechte der Clubs hin. In diesem Schreiben betont der OL auch die zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Clubs, die durch die Nichterfüllung der fälligen Zahlungen durch den Sender verschärft werden.

Diese Initiative soll die LFP ermutigen, schnell zu handeln, um die fehlenden Gelder zurückzuholen. Der Lyoner Club formuliert klare Anfragen zur Einziehung der fälligen Beträge von beIN Sports und fordert gleichzeitig eine gründliche Überprüfung der unterzeichneten Partnerschaft.

Die von OL beanstandeten Unregelmäßigkeiten

Olympique Lyonnais bestreitet ebenfalls die Modalitäten des fraglichen Vertrags. Er kritisiert einen unerwarteten Marketingaspekt und erklärt, dass der Verwaltungsrat der LFP einem „Sponsoring-Deal“ mit beIN Sports zugestimmt hat, der den Clubs unklare Bedingungen auferlegt. Jede Ligue-1-Mannschaft muss ein Marketing-Inventar bereitstellen, dessen Wert auf 738.000 Euro geschätzt wird, um von den audiovisuellen Rechten zu profitieren. Dieser Sponsoringbetrag, insgesamt 20 Millionen Euro, wird als von den Regeln zur Verteilung der Fernsehrechte getrennt betrachtet, was ernsthafte Fragen aufwirft.

Infolgedessen bestreitet der OL die Entscheidung der LFP und bringt mehrere rechtliche Punkte vor: die Fähigkeit der LFP, über die Marketing-Inventare zu entscheiden, die Nichteinhaltung der Verfahren sowie die Regeln zur Verteilung und zum Wettbewerb. Der Club schließt mit der Erklärung, dass die etablierte Partnerschaft seine Rechte nicht respektiert und sich daher als null betrachtet.

Fazit

Die Situation zwischen dem OL, der LFP und beIN Sports verdeutlicht die zunehmenden Spannungen rund um die Übertragungsrechte und die finanziellen Implikationen für die Clubs der Ligue 1. Dieser Streit könnte erhebliche Auswirkungen auf die Dynamik der Partnerschaft und auf die Verwaltung der audiovisuellen Rechte im französischen Fußball haben.

Source : www.lequipe.fr